Hanser Rauschen

Hanser Rauschen

Mit Thomas Girst im rasenden Stillstand

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Jaja, Zeit, wenn man die mal hätte! In seinem Buch "Alle Zeit der Welt" erzählt Thomas Girst wunderschöne und faszinierende Geschichten über Dinge, die sehr viel Zeit brauchen. Dieses Thema ist umso verblüffender, da Thomas Girst, der hauptberuflich das Kulturmanagement von BMW leitet, ein wahrhaft vielbeschäftigter Mensch und auf der ganzen Welt unterwegs ist – manch einer behauptet sogar, man könne ihn bisweilen an zwei Orten gleichzeitig entdecken. Mit seinem Lektor Tobias Heyl spricht Girst über eine Welt, in der Zeit ungeheuerlich begrenzt ist. Was ist überhaupt wichtig bei der Arbeit und im Leben? Was will man erreichen, wozu ist der Mensch fähig? Vielleicht ja unter anderem dazu: Visionen, Projekte, Dinge zu entwickeln, die über Jahre, Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte hinweg wirken – etwa zum Beispiel Bücher.

Mit Rafik Schami beim Telefonieren mit Damaskus

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Wir feiern ein erstes kleines Podcast-Jubiläum mit einem großen Autor: In der zehnten Hanser Rauschen-Folge spricht Tatjana Michaelis, Lektorin für internationale Literatur, mit Rafik Schami. Dessen neuer Roman „Die geheime Mission des Kardinals“ ist soeben erschienen und schon in aller Munde.
Rafik Schami spricht über das Buch und über noch viel mehr: Über Aberglaube in der westlichen Welt und in Syrien, über Ideen und das Recherchieren für Romane und ebenso über seine Anfänge als unbekannter Schriftsteller in Deutschland vor vielen Jahren. Er berichtet, mit welchen Mühen er in die deutschsprachige Literatur hineinfand, indem er etwa ganze Romane der Weltliteratur Satz für Satz abschrieb, worauf er beim Schreiben hofft, und warum das mündliche Erzählen für ihn mindestens ebenso wichtig wie das Schreiben ist. Und er verrät, welchen wichtigen Rat ihm einst sein Vater mit auf den Weg gab.

Mit Chris Möller, Lara Sielmann und Till Severin beim Feuerwerk-Planen

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Vom 12. bis zum 15. September 2019 steigt in Nürnberg das Festival der Unabhängigen Lesereihen, kurz ULF. Literaturfestivals gibt es viele, und auch viele sehr gute – das ULF-Festival wird dennoch etwas sehr besonderes. Denn es ermöglicht erstmals den Blick auf die unglaublich guten und vielen selbstorganisierten freien Lesereihen in allen möglichen Städten, und damit einen ganz neuen Blick auf deutschsprachige Gegenwartsliteratur. Organisiert wird ULF von einem größeren Team von Leuten, von denen sich für den Podcast Chris Möller, Lara Sielmann und Till Severin zum Gespräch getroffen haben. Es geht um Catering und Kulturpolitik, um sich verändernde Ästhetiken und darum, was Kollektive für die Literatur bedeuten können, um die Schönheit des Lesens und die Schönheit des Vorlesens und um das große Glück auf der Tanzfläche eines Literaturfestivals. Und zwar des kommenden ULF-Festivals, Mitte September, das wird großartig!

Mit Julya Rabinowich beim Austernessen

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Julya Rabinowich hat schon viel erlebt – Sie hat Austern gegessen in Darmstadt beispielsweise, mit fürchterlichen Folgen. In dieser neuen Folge von Hanser Rauschen erzählt sie im Gespräch mit unserer Kinder- und Jugendbuchlektorin Ruth Nikolay diese und viele andere Geschichten aus ihrem Alltag als Autorin. Julya schreibt Bücher für alle Generationen, zuletzt ist ihr Jugendbuch »Hinter Glas« erschienen, in unserem Wiener Tochterverlag Deuticke hat sie unter anderem die Romane »Krötenliebe« und »Spaltkopf« veröffentlicht. Apropos Wien: Julya hat ein paar äußert nützliche Empfehlungen für den nächsten Besuch in ihrer Heimatstadt und verrät außerdem, wie mit den Wienern am besten umzugehen ist.

Mit Annika Reich und Heike-Melba Fendel in der Wirklichkeit

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In der siebten Episode von »Hanser Rauschen« sind wir zu Gast bei drei Freundinnen in Berlin:

Annika Reich und Heike-Melba Fendel sind nicht nur erfolgreiche Schriftstellerinnen, Rezensentinnen und Kolumnistinnen – gemeinsam haben sie in den letzten Jahren noch viel mehr gemacht: das »Netzwerk der 100 Frauen« gegründet und die Kolumne »Zehn nach acht« auf Zeit Online, das wichtige sich mit Migration und Flucht beschäftigende Bündnis »Wir machen das« und das Portal für Literatur und Musik aus Krisengebieten »Weiter schreiben«. Sie verbindet vieles, wobei sie aber auch ausgiebig streiten und diskutieren können.
Hanser Berlin-Lektorin Lina Muzur hat den Beiden Fragen zu allem Möglichen gestellt: zu den jeweiligen Biographien und Anfängen des Lesens, zum schriftstellerischen Selbstverständnis und zum Umgang mit Literatur, zu ihrer Lust am Gestalten und Machen und zu ihren feministischen Standpunkten, etwa im Kontext der #metoo-Debatte.

Mit Nina George Tango Argentino tanzen

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„Wut spielt immer wieder eine zentrale Rolle in meinem Leben“, sagt Nina George und erklärt im Gespräch mit Florian Kessler, was sie aktuell wütend macht: auf Instagram propagierte stereotype Frauenideale zum Beispiel, Bodyshaming oder der Widerwille gegen Bewegungen, die sich für Gleichberechtigung und Diversität einsetzen, den sie immer stärker in der Gesellschaft wahrnimmt.
Nina berichtet außerdem von ihrem Engagement in verschiedensten Verbänden, Netzwerken und Initiativen, die unter anderem darauf abzielen, strukturelle Unsichtbarkeit von Frauen im Literaturbetrieb sichtbar zu machen.
Wie die vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin es neben alldem schafft, sehr produktiv erfolgreiche Bücher zu schreiben und wie ihr lateinamerikanischer Tanz hilft, einen Ausgleich zu schaffen, auch darum geht es in der sechsten Folge von „Hanser Rauschen“.

Mit Stefanie Schelleis im Reich des Schönen

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Sind Bücher fast immer schön? Müssen sie das überhaupt immer sein? Sind schöne Bücher eigentlich automatisch teuer? Warum tut zu viel Blingbling nicht jedem Text gut, während es bei anderen in Sachen Ausstattung richtig knallen darf? Was kann sich von Tiefenprägung bis zum Leineneinband alles an schöner Haptik unter der Schutzfolie verbergen, auf die Hanser wie viele andere Verlage auch ab diesem Herbst verzichten wird? Welche subtilen Gestaltungsdetails sind vielleicht erst auf den zweiten Blick erkennbar, fallen aber jedem empfindlichen HerstellerInnenauge sofort auf?
Darüber, warum ein schön gestaltetes Buches alle Sinne anregt, der Zeitgeist einiges an Vielfalt erlaubt und man Leserinnen und Lesern mitunter dennoch ruhig mehr zutrauen sollte, hat Florian Kessler in der fünften Hanser-Rauschen-Folge mit Stefanie Schelleis gesprochen, die im Hanser Verlag die Herstellabteilung leitet.

Mit Juli Zeh im Maschinenraum

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„Wir sind nun einmal soziale Wesen“, sagt Juli Zeh und erklärt in dieser Folge unseres Podcasts „Hanser Rauschen“, warum der Wert der Solidarität neu belebt werden muss und wie das aus ihrer Sicht funktionieren kann. Im Gespräch mit Florian Kessler geht es um die Frage, ob alles den Bach runtergeht oder nicht vielmehr alles immer besser wird, um Politik- und Parteienverdrossenheit, um die Aufregung um uns herum und darum, was sie an ihrer neuen Aufgabe als ehrenamtliche Verfassungsrichterin in Brandenburg besonders reizt.
Wie es sich für einen Literatur-Podcast gehört, sprechen die beiden außerdem über das Schreiben, gelegentliche Schreibkrisen und das Lesen. Juli Zeh freut sich über die zahlreichen politischen Romandebüts der jüngsten Zeit, von denen sie gleich drei vorstellt.

Mit Karen Köhler im Arbeitszimmer

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Mit "Wir haben Raketen geangelt" hat Karen Köhler bereits einen vielbeachteten Erzählungsband bei Hanser veröffentlicht, letzten Dezember dann schickte sie das Manuskript ihres ersten Romans an den Verlag. Und nahm gleich darauf mit ihrem Lektor Florian Kessler diese Podcast-Folge auf. Karen war dazu per Skype zugeschaltet, es gab Rotwein und es wurde über alles Mögliche gesprochen, von der Herausforderung, ein zweites Buch zu veröffentlichen bis zum Ankommen im Literaturbetrieb. Karen erzählt, was Geschichtenerzählen für sie bedeutet, welche Fragen mit ihrem Selbstverständnis vom Autorinsein einhergehen und weshalb dringend mehr weibliche Stimmen in der Literatur gebraucht werden. Sie erklärt, warum sie in intensiven Schreibphasen zum Roboter wird und hin und wieder Angst vor der Literaturpolizei hat. Und hat außerdem zwei Buchempfehlungen im Gepäck, die man nach ihren leidenschaftlichen Worten sofort selbst lesen möchte.

Mit Dirk von Lowtzow im Dachsbau

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In unserem Podcast wollen wir immer wieder die verschiedensten Personen nach ihrem eigenen Lesen fragen, nach schriftstellerischen Vorbildern und ihrem Blick auf die derzeit für sie wichtige Literatur. Das können auch Autorinnen und Autoren anderer Verlage sein.
So ist in der zweiten Folge Dirk von Lowtzow, Sänger und Songwriter der Band Tocotronic, zu Gast, dessen erstes Buch „Aus dem Dachsbau“ im Februar beim Kölner Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen ist. Hanser-Berlin-Lektorin Lina Muzur sprach mit ihm über das Glück des Schreibens und des Lesens, das langsame Vergehen von Zeit, über Popmusik, Selbstgespräche, verkalkte Waschbecken und noch einiges mehr.

Über diesen Podcast

Hier spricht und fragt der Hanser Verlag. Seine Lektorinnen und Lektoren reden mit Buchmenschen, Lesenden, Autorinnen und Autoren. Dabei geht es um alles, was in Bücher passt und außenrum passiert.

von und mit Carl Hanser Verlag

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