Hanser Rauschen

Hanser Rauschen

Mit Colm Tóibín im Leben eines Anderen

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Der Hanser-Verlag hat seinen Sitz im noblen Münchner Stadtteil Bogenhausen am Herzogpark, nur 400 Meter entfernt von dem Ort, an dem Thomas Mann mit seiner Familie von 1914 bis 1933 lebte. Der große irische Schriftsteller Colm Tóibín hat uns auf seiner Recherchereise für einen Roman, den er über Thomas Mann schreibt, im Verlag besucht. Tóibín hat in seinem Werk bereits viel über andere Biographien nachgedacht, unter anderem in seinem berühmten Roman "Porträt des Meisters in mittleren Jahren“ über Henry James. In diesem Jahr ist bei uns sein Roman "Haus der Namen" erschienen, in dem er sich kopfüber in die antike Orestie stürzt. Sein Lektor Piero Salabè hat das Gespräch genutzt, um nach der Recherche für das im Herbst 2021 erscheinende Buch über Thomas Mann zu fragen: Wie recherchiert man so etwas, wie geht ein Schriftsteller wie Colm Tóibín vor? Viel Vergnügen mit Hanser Rauschen!

Mit Christian Alt und Christian Schiffer zwischen lauter Corona-Aluhüten

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Hallo und herzlich willkommen zur 31. Folge von Hanser Rauschen – und damit willkommen in einer Welt, in der gerade nicht nur ein Virus umgeht, sondern auch alle möglichen ins Kraut schießenden Theorien und Mythen darüber. Die beiden Journalisten Christian Alt und Christian Schiffer haben im Hanser Verlag ein Buch über den Boom der Verschwörungstheorien in diesen Jahren geschrieben – sein Titel: „Angela Merkel ist Hitlers Tochter“. Mit dem Sachbuchlektor Tobias Heyl haben sie nun über die vielen aktuellen derartigen Theorien gesprochen, von 5G über grundsätzliche Impfparanoia bis zu Bill Gates. Viel Spaß mit dieser äußerst aktuellen Folge.

Mit Christine und Benjamin Knödler beim Durchschütteln der Welt

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Herzlich willkommen zur 30. Folge von Hanser Rauschen. Zu diesem besonderen Jubiläum sehen wir einmal vom Erwachsenenprogramm und dem Literaturbetrieb ab und wenden uns dem Kinder- und Jugendbuchprogramm zu. Wir haben uns „Young Rebels. 25 Jugendliche, die die Welt verändern!“ aus dem Hanser Verlag ausgesucht, das vor wenigen Wochen erschienen ist. Geschrieben wurde es von Benjamin und Christine Knödler, die in ganz besonderer Beziehung zueinander stehen. Das Buch erzählt auf empowernde Art und Weise von Aktivistinnen und Aktivisten, die die Welt verändern wollten – und das auch getan haben. Von Greta Thunberg über Pussy Riot, vom Hongkonger Aktivisten Joshua Wong zur Bildungsaktivistin Malala – diese Jugendlichen zeigen, wie und wo man politisch aktiv werden kann und machen das Buch zu einem demokratischen Plädoyer. Viel Spaß bei dieser Folge von Hanser Rauschen.

Mit Niklas Maak in der smartesten aller Welten

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Es gibt aktuelle Romane, die einem furchtbar weit weg vorkommen von der Wirklichkeit dieses Krisenjahres 2020. Und es gibt Romane, die auf geradezu verrückte Weise aktueller wirken, als man je gedacht hätte. „Technophoria“ gehört zu letzterer Gattung. Geschrieben und in diesem Frühjahr bei Hanser veröffentlicht hat den Roman der Publizist Niklas Maak, allgemein bekannt als höchst aufmerksamer Architektur- und Kunstkritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Wenn im Zuge der aktuellen Pandemie vielfältig auch über Macht- und Verteilungsfragen gesprochen werden muss, dann dreht „Technophoria“ diese Schraube noch etwas weiter. Unterfüttert von zahlreichen Recherchen erzählt Niklas Maak von den technologischen Umwälzungen der Gegenwart durch Techkonzerne und Regierungen. Über das Buch, über Kultur- und Zukunftsoptimismus wie –pessimismus und noch ganz andere Zugänge zu unserer Gegenwart hat Niklas Maak mit seinem Lektor bei Hanser Tobias Heyl gesprochen. Viel Spaß mit dieser Folge von Hanser Rauschen.

Mit Simoné Lechner, Judith Rinklebe und Mirjam Wittig beim Zerreiben des Systems

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Die neue Folge von Hanser Rauschen erreicht Euch aus grauer Vorzeit. Florian Kessler hat sie bereits im Februar aufgezeichnet, bei einem Besuch in Hildesheim, wo damals wie heute das bekannte und innovative Festival für Literatur prosanova vorbereitet wurde. Organisiert wird das Literaturfestival mit viel Herzblut durch ein großes Team von Studierenden und die ebenfalls studierenden Herausgeberinnen der Zeitschrift BELLA triste. Wie schade, dass das Festival vom 11. bis zum 14 Juni in Corona-Zeiten nicht leibhaftig in Hildesheim stattfinden kann. Die Festivalmacherinnen präsentieren aber ab Mitte Mai viele gute Veranstaltungsideen, wie man genau jetzt über Literatur sprechen, sie präsentieren und diskutieren kann. Schaut doch auf die Webseite des Festivals, es wird für viele Sachen nur begrenzte Tickets geben – und außerdem findet ihr dort bereits jetzt einen extrem empfehlenswerten Podcast von Prosanova. In unserer Aufnahme vom Februar hat Florian Kessler aus dem Team mit Simoné Lechner, Mirjam Wittig und Judith Rinklebe gesprochen. Es ging letztlich um zwei triftige Fragen: Warum man überhaupt Literatur präsentieren will, und wie man das eigentlich in unserer kulturellen und politischen Gegenwart machen soll. Viel Spaß mit Hanser Rauschen.

Mit Georg Diez und Emanuel Heisenberg raus aus der Krise

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In diesen Wochen steht alles auf dem Prüfstand, es wird über viel debattiert: vom Wert demokratischer Grundrechte über den Ausverkauf von Infrastruktur an Konzerne bis zur Problematik einer Gesellschaft, in der menschliche Arbeit und menschliches Risiko sehr unterschiedlich viel wert sind. In dieser Folge von Hanser Rauschen geht es um all diese Dinge – und zwar anhand eines Buches, das noch vor Corona geschrieben wurde. Die bei Hanser Berlin erschienene Streitschrift heißt „Power to the People. Wie wir mit Technologie die Demokratie neu erfinden“. Geschrieben haben es der Journalist und Publizist Georg Diez und Emanuel Heisenberg, Unternehmer und Experte für erneuerbare Energien. Wie sind die Probleme der Gegenwart zu erklären? Warum kann man sich ihnen nur annähern, wenn man darüber nachdenkt, wie und von wem Technologie verwendet wird? Wie kann und muss sich dadurch die Demokratie verändern? Im Gespräch mit ihrer Lektorin Lina Muzur haben Georg Diez, als erstes zu hören, und Emanuel Heisenberg darauf fundierte und geradezu gnadenlos optimistische Antworten. Viel Spaß mit Hanser Rauschen!

Mit Jo Lendle beim Wildwasserpaddeln

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In der 26. Folge von Hanser Rauschen spricht Lektor Florian Kessler über Zoom mit Jo Lendle, seit 2014 Verleger bei Hanser. Sie reden darüber, was der Lockdown und die Quarantäne für Verlage und was sie für die Literatur an sich bedeuten. Sie reden auch über Homeoffice und das große Ganze des aktuellen technischen, medizinischen und gesellschaftlichen Wandels. Und über Bücher, das nächste Programm, das es trotz allem geben wird.

Mit Birgit Birnbacher in der Lücke im Lebenslauf

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Willkommen zur 25. Folge von Hanser Rauschen, mitten in Zeiten der Quarantäne. Vom Leben nur mit sich selbst allein und vom Leben mit lauter anderen, handelt Birgit Birnbachers Roman „Ich an meiner Seite“, der in diesen Wochen im Zsolnay Verlag erschienen ist. Das Buch erzählt vom frisch entlassenen Häftling Arthur und seiner Welt außerhalb des gutbürgerlichen Fokus. Wie kommt eine Autorin eigentlich an solche Geschichten heran? Darüber spricht Birgit Birnbacher mit ihrer Lektorin Bettina Wörgötter im Podcast. Herausgekommen ist eine Art Making-of des Romans und gleichzeitig eine Unterhaltung darüber, wie man sich der sozialen Realität und den Menschen nähert. Viel Spaß beim Zuhören!

Mit Eduardo Halfon unter den Gespenstern der Identität

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Willkommen zur neuen Folge von Hanser Rauschen, bei der wir den Globus so richtig rotieren lassen. Zu Gast haben wir nämlich den zwischen Guatemala und den USA pendelnden Schriftsteller Eduardo Halfon, der längst in einem Atemzug mit den ganz großen lateinamerikanischen Schriftstellern wie Roberto Bolano genannt wird. Halfons schmale, wie komprimiert wirkende Romane erzählen von anderen, vielleicht nur halbfiktiven Eduardo Halfons, leuchten seine Familiengeschichte und die Geschichte des Exils seiner weitverzweigten Familie aus. Zuletzt erschien im vergangenen Herbst sein Roman "Duell" im Hanser Verlag. Im Podcast sprechen Eduardo Halfon und sein Lektor Piero Salabe über die biografischen Tricksereien in diesem Roman. Viel Spaß beim Zuhören!

Mit Tanja Graf im mucksmäuschenstillen Publikum

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Willkommen zu einer neuen Folge Hanser Rauschen – der 23. bereits.
Diesmal haben wir uns zu einem Phänomen aufgemacht, das es im deutschsprachigen Raum erst seit den späten 80er Jahren gibt und das den Umgang mit Literatur entscheidend mitverändert hat. Die Rede ist von den Literaturhäusern, wie sie seither in allen großen Städten und auch vielen kleineren entstanden sind.
Für Hanser hat Tatjana Michaelis Tanja Graf, die Leiterin des Literaturhauses München getroffen, die dieses Amt seit 2016 innehat. Tatjana hat mit Tanja Graf unter anderem darüber gesprochen, was so ein Literaturhaus eigentlich macht, worum es bei den Lesungen und auch den Inszenierungen von Autorinnen und Autoren geht und was das Ganze mit der Idee einer offenen Gesellschaft zu tun hat.
Viel Vergnügen bei diesem Blick hinter die Kulissen!

Über diesen Podcast

Hier spricht und fragt der Hanser Verlag. Seine Lektorinnen und Lektoren reden mit Buchmenschen, Lesenden, Autorinnen und Autoren. Dabei geht es um alles, was in Bücher passt und außenrum passiert.

von und mit Carl Hanser Verlag

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